der bis jetzt eigentlich keiner war und eigentlich glaube ich nur den Zweck hatte meine Wassertonnen im Garten zu füllen. Deswegen hatte ich leider die letzten Wochen keine Chance ans Wasser zu gehen und auch mein Schichtplan machte es nicht einfacher.
Als ich ein freies Wochenende absehen konnte startete ich einen Aufruf in meinem Angelfreundeskreis und der Siegfried bot mir an die Diemelstrecke seines Vereins zu zeigen. Dieses Angebot nahm ich gerne an und am Sonntag den 15. Juli sollte es losgehen.
Aber der Wettergott meinte es nicht gut mit uns, die ganzen Tage regnete es fast ununterbrochen und die Online-Pegel der Flüsse stiegen auf Werte die ich vorher noch nicht gesehen hatte.
Die Ruhr in Villigst lag bei 217 cm und die Lenne in Altena bei 127 cm. Die normalen Pegel wenn es zum Fischen los geht, liegen an der Ruhr bei ca 114 cm und Lenne bei ca. 45 cm.
Aber wir waren voller Hoffnung und so ging es morgens los zur Diemel.
Auf der Fahrt dorthin kam uns oft der Gedanke ob es doch die richtige Wahl war, denn stellenweise war Land unter auf unserer Strecke.
Angekommen an der Diemel regnete es noch und so fuhren wir erst einmal die Strecke ab und ich bekam die verschieden Streckenabschnitte erklärt. Mit ihren verschiedenen Vor und Nachteilen für einen Anfänger wie mich und Linkshänder.
Unser Startpunkt wurde ausgewählt und wir bauten unsere Ruten zusammen, denn das Wetter hatte plötzlich ein Einsehen mit uns und der Regen hörte auf. Unsere Stelle war ca 4-5 Meter breit und an den Ufern sehr bewachsen und mit überhängenden Zweigen gesäht. Da kein Insektenschlupf zu sehen war und auch so gut wie keine Ringe auf dem Wasser waren, kam die Empfehlung es mit der Nymhe zu versuchen. Vom Siegfried bekam ich eine seiner "Diemel-Nymphen" und er zeigt mir auch wie ich mein Vorfach abändern sollte um auch mit einer Indikator-Nymphe als Bissanzeiger zu fischen. Eine für mich sehr interessante Lösung beim Nymphen fischen, da bei mir immer noch das Problem der Bisserkennung besteht. Bei dieser Lösung wird noch eine Trockenfliege an einem Seitenarm montiert. Gut gefettet dient diese dann schwimmend als Bissanzeiger und hierbei kann man sehr gut jeden Biss erkennen. Nur an der Reaktionzeit muss ich noch arbeiten. :-)
Wir fischten immer abwechselnd, einmal damit mir der Siegfried Tipps geben konnte z.B. beim Werfen auf so engen Raum und der Nymphenführung. Und weil es sonst zu gefährlich würde für uns wenn ich hier rumpeitsche auf engen Raum, denn auch die Bäume waren hier sehr bissig mußte ich feststellen.
Das Fischen hier machte sehr viel Spass, obwohl es auch sehr schwierig war aber man konnte sagen bei richtiger Führung, der richtigen Nymphe, in der richtigen Beschwerung, blieben die Bisse und Fischkontakte nicht aus. Es ist schon viel Wert wenn man einen "Alten Hasen" dabei hat der diesen Bereich wie seine Westentasche kennt.
Zum Nachmittag hin teilten wir uns auf und ich erkundete selbst einen Bereich der Diemel und konnte hier dann das gelernte schon umsetzen und zu vielfachen Bissen/Kontakten umsetzen. Gefischt wird in dem ganzen Bereich der Diemel natürlich Widerhakenlos und so muste man auch beim Drillen immer drauf achten die Schnur auf Spannung zu halten.
Zum Abend hin machten wir uns wieder auf den Rückweg, ich muss sagen ein toller Tag an einem schönen Gewässer. Danke für die Einladung, fürs Guiden und für die Geduld.
Anbei noch ein paar Impressionen.
Schönen Tag noch und Tight Lines
Der Fliegenfischer-Azubi
Aber wir waren voller Hoffnung und so ging es morgens los zur Diemel.
Auf der Fahrt dorthin kam uns oft der Gedanke ob es doch die richtige Wahl war, denn stellenweise war Land unter auf unserer Strecke.
Angekommen an der Diemel regnete es noch und so fuhren wir erst einmal die Strecke ab und ich bekam die verschieden Streckenabschnitte erklärt. Mit ihren verschiedenen Vor und Nachteilen für einen Anfänger wie mich und Linkshänder.
| Unser "Startpunkt" |
Unser Startpunkt wurde ausgewählt und wir bauten unsere Ruten zusammen, denn das Wetter hatte plötzlich ein Einsehen mit uns und der Regen hörte auf. Unsere Stelle war ca 4-5 Meter breit und an den Ufern sehr bewachsen und mit überhängenden Zweigen gesäht. Da kein Insektenschlupf zu sehen war und auch so gut wie keine Ringe auf dem Wasser waren, kam die Empfehlung es mit der Nymhe zu versuchen. Vom Siegfried bekam ich eine seiner "Diemel-Nymphen" und er zeigt mir auch wie ich mein Vorfach abändern sollte um auch mit einer Indikator-Nymphe als Bissanzeiger zu fischen. Eine für mich sehr interessante Lösung beim Nymphen fischen, da bei mir immer noch das Problem der Bisserkennung besteht. Bei dieser Lösung wird noch eine Trockenfliege an einem Seitenarm montiert. Gut gefettet dient diese dann schwimmend als Bissanzeiger und hierbei kann man sehr gut jeden Biss erkennen. Nur an der Reaktionzeit muss ich noch arbeiten. :-)
Wir fischten immer abwechselnd, einmal damit mir der Siegfried Tipps geben konnte z.B. beim Werfen auf so engen Raum und der Nymphenführung. Und weil es sonst zu gefährlich würde für uns wenn ich hier rumpeitsche auf engen Raum, denn auch die Bäume waren hier sehr bissig mußte ich feststellen.
Das Fischen hier machte sehr viel Spass, obwohl es auch sehr schwierig war aber man konnte sagen bei richtiger Führung, der richtigen Nymphe, in der richtigen Beschwerung, blieben die Bisse und Fischkontakte nicht aus. Es ist schon viel Wert wenn man einen "Alten Hasen" dabei hat der diesen Bereich wie seine Westentasche kennt.
| Eine schöne "Diemel-Forelle" |
Zum Abend hin machten wir uns wieder auf den Rückweg, ich muss sagen ein toller Tag an einem schönen Gewässer. Danke für die Einladung, fürs Guiden und für die Geduld.
Anbei noch ein paar Impressionen.
| Wir wurden neugierig beobachtet. |
| Versuch von Unterwasserfotos |
Schönen Tag noch und Tight Lines
Der Fliegenfischer-Azubi
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