Werdohl, warm und Ostwind

So,

heute ging es mit zwei guten Angelfreunden wieder an die Lenne, erst im Bereich Dresel und dann nach Werdohl.
Der Bereich in Dresel
ist eine schöne, ruhige Strecke, mit viel Platz im Wasser und einer vernünftiger Wattiefe.
Wenn man in Richtung des Wehres geht, sollte man genau auf die Schutzzonen achten, einmal am Turbinenkanal , am Wehr und natürlich im Naturschutzgebiet.

Blick flussabwärts

Blick in Richtung Wehr


 Es war ein sehr warmer Sonnentag, deshalb bekam ich schon Sprüche wer so verrückt war bei so warmen Wetter und Ostwind angeln zu gehen. Das Wasser war nicht ganz klar sondern durch Schwebstoffe leicht getrübt. Am Ufer entlang ging es nach dem Einkleiden flussaufwärts und wir hatten hierbei schon einmal die Möglichkeit das Wasser auf Aktivitäten  abzusuchen.







Da keine Aktivitäten zu sehen war, es außerdem hell und sonnig war, bekam ich den Tipp ne dunkle Nymphe anzutüddeln. Gesagt getan und ab damit ins Wasser. Wir bewegten uns langsam beim fischen flussabwärts, leider hatte ich keine Bisse, liegt entweder an meiner Nymphenführung, oder an der ausgewählten Nymphe. Meine beiden Angelkollegen hatten im Bereich der Schatten werfenden Büsche/Bäume, mehrere Forellen an der Nymphe, aber ich blieb auf dem Streckenabschnitt Schneider. Zum Ende unserer Angelstrecke hatte der Frank noch einen Biss und nach einem kurzen Drill landete eine schöne, kampfstarke 40-45 Forelle in seinem Kescher.

Hier verließen wir nun diesen Bereich wieder und nach einem kurzem "Pausengespräch" machten wir uns auf zum Bereich der Lenne direkt in Werdohl.
Dieser Streckenabschnitt ist sehr gut zu bewaten liegt aber direkt an der Stadt und man muss immer, vorallen bei gutem Wetter wie heute, mit vielen Zaungästen rechnen. Also eine nicht ganz ruhige Strecke und im Bereich der Spielplätze fliegen auch schon mal Steine ins Wasser.

Also ab nach Werdohl,
dort angekommen trafen wir auf noch zwei andere Fischer, das ist hier oft der Fall das man sich den Bereich mit mehreren teilen muss. :-(
Meine beiden Angelkollegen stiegen deshalb ein bischen oberhalb der Brücke ins Wasser und ich ging im Bereich der Steinwand rein.

Hier ist das Wasser noch sehr schnell unterwegs und im Bereich der Rausche ist es deshalb auch schwierig zuwaten. Aber es ist ein interessanter Bereich um mit der Nymphe zu fischen. Hier konnte ich auch ein zwei Bisse auf meine dunkle Nymphe verzeichnen und bewegte mich so langsam flussabwärts beim fischen.















Weiter flussabwärts wird das Wasser natürlich ruhiger, aber im Bereich der Büsche hat man immer mal wieder Glück auf einen Biss. Auch kann man hier gut zum Abendsprung mit der Trockenen fischen, nur heute wollten sie nicht so ganz. Aber wie sagte mein Kollege am Anfang nochmal "Wer ist so verückt bei so heißem Wetter und Ostwind angeln zu gehen" :-) Hier hat er mir als erfahrener Fliegenfischer dann  gezeigt wie es geht, ich glaube bei jeden zweiten Auswurf seiner Nymphe hatte er einen Fisch dran. Er wollte sich eigentlich auch schon auf dem Weg nachhause machen, aber kaum war Bewegung auf dem Wasser stand er wieder mittendrin. :-)

Die Lenne in Stadtnähe, sehr ruhig und auch flacher.

















Hier im Bereich der Stadtparkplätze ist es natürlich auch schön zu fischen, aber auch sehr unruhig. Da kann es schon einmal sein das Kinder am Wasser sind, Steine reinfliegen und Hunde baden. Und so einen Tag hatten wir heute auch erwischt, nicht nur Fliegenfischer sind bei schönen Wetter am Wasser unterwegs.

Da so der "richtige" Abendsprung ausblieb, verließen wir gegen Abend die Lenne und machten uns wieder auf dem Heimweg. Es hat sehr viel Spass gemacht, habe wieder etwas dazu gelernt  und es war ein netter Angeltag mit tollen Angelfreunden am Wasser.
 


Tight Lines

Der Fliegenfischer-Azubi


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